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CHARAMSAS COMING-OUT: „MUTIGES ZEICHEN ZUR PASSENDEN ZEIT!“

 CHARAMSAS COMING-OUT: „MUTIGES ZEICHEN ZUR PASSENDEN ZEIT!“

05.10.2015. Die PI zollt Kryzstof Charamsa Respekt für seinen Schritt, zum Auftakt der Familiensynode an die Öffentlichkeit zu gehen.

 „Unser Mitbruder hat mit seinem Bekenntnis zur Homosexualität ein mutiges Zeichen gesetzt, das Hoffnung gibt. Wir wünschen und erwarten uns, dass die Bischöfe dieses Zeichen nicht ignorieren sondern als Spiegel der Lebensrealität vieler Menschen erkennen und in ihre Beratungen zum Thema Familie einbeziehen“, erklärt Helmut Schüller, Sprecher der österreichischen Pfarrer-Initiative

 „Es stellt sich mitunter die Frage, worauf der Vatikan bei der Leitung unserer Weltkirche baut: Liebe, Wahrhaftigkeit und Barmherzigkeit oder Angst und Ausgrenzung? Zumindest ist wünschenswert, dass die Amtsträger und MitarbeiterInnen einer Kirche der Liebe offen zu ihren Beziehungen – gleich welcher geschlechtlichen Orientierung – stehen dürfen, ohne Sanktionen fürchten zu müssen. Oder gehen wir heute davon aus, dass Jesus einen bekennenden Homosexuellen der Türe verwiesen hätte?“, so Schüller weiter.

Der gleichberechtigte Umgang mit Frauen, Homosexuellen und wiederverheirateten Geschiedenen in der katholischen Kirche gehört zu den Kernanliegen der reformorientierten Pfarrer-Initiative.

Stellungnahme zur Innsbrucker Bischofsernennung

Innsbruck, 22.9.2017 | Nach 20-monatiger Hängepartie hat die Diözese Innsbruck einen neuen Bischof. Wir fordern die grundlegende Reform des Ernennungsprozesses.

US SPEAKING TOUR BEENDET

08.08.2013. Schüller beendet heute seine dreiwöchige USA-Tour in New York City mit einem symbolischen Aufruf an Kardinal Timothy Dolan zu Kirchenreformen.

#Out in Church – Für eine Kirche ohne Angst!

Wien, 28.1.22 | Die katholischen Reformbewegungen in Österreich stellen sich entschieden hinter die Forderungen der 125 kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in der Kampagne #OutInChurch im Hinblick auf ihre sexuelle Identität geoutet haben. Für ihren Mut und ihre Ehrlichkeit gebührt ihnen höchster Respekt! Die kirchliche Einmischung in das sexuelle Intimleben lehnen wir entschieden ab.