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OFFENER BRIEF DER DEUTSCHSPRACHIGEN PFARRER-INITIATIVEN ZUR FAMILIENSYNODE

01.10.2014. Ausgangspunkt der synodalen Beratungen muss die unbedingte Anerkennung und Wertschätzung des Lebens und der Erfahrungen aller Ehepaare, Familien und Menschen in Beziehungen sein. Besonders der persönlichen Gewissensentscheidung muss im Sprechen und Leben der Kirche ihr rechtmäßiger Ort zurückgegeben werden.

Der Glaubenssinn des Volkes Gottes (sensus fidelium), der in den Stellungnahmen der Ortskirchen und Pfarrgemeinden zum Vatikanischen Fragebogen zum Ausdruck kommt, ist als grundlegende Inspirationsquelle für die Lehre der Kirche heranzuziehen. Alle Aspekte von Ehe, Familie und anderen Lebensgemeinschaften sollen dem Evangelium gemäß vom Menschen als Person und Beziehungswesen ausgehend bedacht und beraten werden.

Wir erwarten uns die offizielle Öffnung von Wegen zum Kommunionempfang für (noch) nicht kirchlich verheiratete Partner, für geschiedene Wiederverheiratete und homosexuelle Paare.

In unseren Anliegen solidarisieren wir uns mit der Stellungnahme des Diözesanbischofs von Antwerpen, Johan Bonny, vom 1. September 2014.

gez.

Vorstand der Pfarrer-Initiative Österreich

Vorstand der Pfarrer-Initiative Deutschland

Vorstand der Pfarrei-Initiative Schweiz

FAZ: "AUF DEN PFARRER KOMMT ES AN"

18.04.2014. Ein Gericht ohne Richter? Ein Krankenhaus ohne Arzt? Nicht vorstellbar. Eine Kirche ohne Pfarrer scheint schon weniger paradox. Dabei stellt die Pfarrerschaft ein immenses Kapital dar.

Song: "We all know it's wrong"

Sydney, 8.3.2021 | Father John Crowthers, kürzlich pensionierter katholischer Priester der Erzdiözese Sydney/Australien, hat anlässlich des Internationalen Frauentages einen Song mit dem Titel "Wir wissen alle, dass es falsch ist" veröffentlicht. Darin fordert er die Kirchenleitung auf, Frauen zu allen Ämtern zuzulassen.

ROM GEWÄHRT GESCHIEDENEN IN EINZELFÄLLEN KOMMUNION

08.01.2017. In der Diözese Rom können wiederverheiratete Geschiedene in bestimmten Einzelfällen jetzt die Kommunion empfangen. Das geht aus Richtlinien von Kardinalvikar Agostino Vallini zur Anwendung des päpstlichen Schreibens „Amoris laetitia“ hervor.