Sonntag 17. Dezember 2017

GRÜNDUNGSERKLÄRUNG

Wir Pfarrer beobachten mit drängender Sorge und wachsender Unzufriedenheit, wie die Leitungsverantwortlichen in den Ortskirchen und in der Weltkirche derzeit mit den großen offenen Fragen und Problemen in unserer Kirche umgehen:

  • mit der Zukunft der Pfarrgemeinden, die trotz des anhaltenden Rückgangs der Zahl der Priester überschaubar bleiben müssen
  • mit dem Recht und der Sehnsucht aller Getauften auf die Feier der Eucharistie und der anderen sakramentalen Heilszeichen
  • mit der Berufung aller Christen zur Mitverantwortung und Mitgestaltung des Weges der Kirche
  • mit der Krise des Bußsakramentes
  • mit den pastoralen und menschlichen Problemen und den damit verbundenen Gewissenskonflikten im Zusammenhang mit dem geltenden Eherecht der lateinischen Kirche
  • mit der Stagnation in den Bemühungen um die Einheit und Abendmahlsgemeinschaft der christlichen Kirchen.

Aus unserer Verantwortung für unsere Gemeinden und in Verbundenheit mit den vielen besorgten Mitchristinnen und Mitchristen möchten wir dazu beitragen, dass die drängenden Probleme offenherziger aufgegriffen und endlich tragbaren Lösungen zugeführt werden.

 

Um unseren Anliegen mehr Nachdruck zu verleihen, arbeiten wir - über Diözesangrenzen hinweg - an der Vernetzung aller, die unsere Sorgen teilen. Da nicht wenige von uns an dieser Situation schwer zu tragen haben, wollen wir einander bei der schwierigen Suche nach angemessenen pastoralen Lösungen Rückhalt geben.

 

Gezeichnet im April 2006

Die PI in Österreich

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Unser Leitbild

MITMACHEN

Presseschau

〉 Ehe für alle

  Ö1: Praxis, 13.12.2017

 

〉 Pater Arno für Pfarrerinnen

  nachrichten.at, 07.12.2017

 

〉 Schüller für gleischgeschlechtliche Ehe

  Kurier 06.12.2017

 

〉 Neuer Bischof in Innsbruck

  DerStandard 23.09.2017

 

〉 PI: Sedisvakanz in Innsbruck "untragbar"

  ORF-Religion 12.09.2017

 

〉 Ein Streitbarer schafft sich ab

  Salzburger Nachrichten 01.09.2017

 

〉 Vatikan-Zeitung kritisiert Reformunwillen

  ORF-Religion 23.07.2017

 

〉 Warten auf den Bischof

  Profil 28.06.2017

 

〉 PI-Pfarrer segnet Homoehe

  Kurier 19.06.2017

 

〉 PRESSEKONFERENZ 04.05.2017

  zum Medienecho

 

〉 "Provokation für die Bischöfe"

  Die Presse 15.04.2017

 

〉 Papst-Interview in der ZEIT

  DIE ZEIT 08.03.2017

 

〉 Studiogespräch mit Pfarrer Schüller

  ORF-Orientierung 26.02.2017

 

〉 Schönborns Reform: Priester skeptisch

  Die Presse 17.02.2017

 

〉 Fünf Jahre "Aufruf zum Ungehorsam"

  Die Presse 19.06.2016

 

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Aufruf zum Ungehorsam

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WIR WERDEN GUTWILLIGEN GLÄUBIGEN GRUNDSÄTZLICH DIE EUCHARISTIE NICHT VERWEIGERN.

 

Das gilt besonders für Geschiedene-Wiederverheiratete, für Mitglieder anderer christlicher Kirchen und fallweise auch für Ausgetretene.

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